Eye-Fi

Endlich ist es soweit, ich halte wahrscheinlich eine der ersten Eye-FiKarten Deutschlands/Europas in den Hnden. Eye-Fi hatte ihren Hndlern nahe gelegt erstmal nicht ausserhalb der USA zu liefern, da die Karten bisher nur eine Zertifizierung fr die USA hatten. Und Sie leider auch ausserhalb der USA keinen Support leisten und die Garantie verfllt. Aber das war mir egal den Support bekommt man bei Eye-Fi auch per Mail, es gibt sogar Supporter die ein lustiges Deutsch schreiben.

Bestellt hatte ich noch in der selben Nacht als Eye-Fi die Mail rausgeschickt hat das die Karte jetzt verfgbar sei. Der Hndler meiner Wahl war photojojo. Nach einem schnellen Mailwechsel mit Amit Gupta dem Grnder von Phtojojo war klar das meine Karte am 3.11.07 per Priority Mail rausgehen wrde. Und heute am 14.11.07 war das Pckchen da. Aber erst nachdem der nette DHL-Mensch 17,36 Umsatzsteuer haben wollte.

Die Karte ist in einem lustigen kleinen Pappkarton der mich ein bischen an LOMO erinnert.
Der Karton von aussen
Wenn man an der orangen Lasche zieht ffnet sich der Karton in beide Richtungen:
Zieht man an der orangen Lasche ffnet er sichLinks sieht man den Leeren Kartenleser die Karte ist schon in der Kamera
Die Karte steckt man anschlieend in einen USB-Slot und die Software lt sich installieren.

Wenn man die Software startet ffnet sich ein Browserfenster. Damit wird alles konfiguriert.
Und jetzt geht alles ganz schnell und einfach.

Eingabe der RegistrierungsdatenAnmelden an den APAuswahl des Fotodienstes
Wenn man so wie ich nicht will das erst alle Daten zu Eye-Fi selber bertragen werden dann gibt man bei der Auswahl des Fotodienstes einfach ein das man das spter konfigurieren will. Bei Photojojo gibt es eine Anleitung wie man die Karte und einen AP so konfiguriert das sie keinen Zugriff auf das Internt brauchen. Leider bentigt man immernoch einen Access Point.Nun legt man im nchsten Schritt fest wohin der Eye-Fi Manager die Bilder speichern soll:
Festlegen des Lokalen Ordners
Das wars jetzt kann es losgehen.
Fertig Bilder knnen empfangen werdenDas erste Bild wird downgeloadet
Man kann sich immer ber den Eye-Fi Manager einloggen um die Karte zu konfigurieren leider braucht man dafr Internet.
nderung der Einstellungen
Da ich Karte auch ohne Internet betreiben will habe ich mich an die Anleitungvon Amit gehalten und siehe da es funktioniert
Mein Syskonnect APDas Bild wird ohne Internet übertragen
Ich verwende hierfr einen Mini Access Point von Syskonnect,leider wird der wohl nicht mehr verkauft und der von Amit beschriebene von D-Link ist in Deutschland seit ca 2 Jahren nicht mehr erhltlich. Und Amazon USA liefert leider nicht nach Deutschland.

Die bertragung ist relativ fix fr eine 4 Mb grosses Bild braucht die Karte ca 13 sec. Ich betreibe die Karte zur Zeit in einer EOS 1D Mark II mit Magnesiumgehuse.

10 Gedanken zu „Eye-Fi

  1. Hallo,
    sehr guter Bericht! Habe mir sofort eine Bestellt – melde mich dann bei Dir, wenn sie nicht luft. 😉

    Schade nur, dass sie ausschlielich JPEG bertrgt. Hat schon mal jemand gefragt, ob und wann die auch RAW bertragen?

    Claas

  2. @Claas,
    wenn du auf deinem Mac oder Windows Rechner ein Programm laufen lt das das dann fr Dich macht ja ber den EYE-Fi Manager nein

  3. Schner Bericht ber die Inbetriebnahme. Wnsche Dir viel Erfolg und Spa mit Deinem Eye-Fi.

    Beim Artikel von Photojojo verstehe ich nicht, weshalb er den Router vom Internet trennt.

    Um Eye-Fi den Zugriff auf das Internet zu verwehren? Damit er den Router rumschleppen kann?

    Ich hatte die Darstellung bei Eye-Fi so verstanden, dass es nicht ins Internet hochldt, wenn nur lokal auf dem PC gespeichert werden soll.

    Hast Du mal ausprobiert, was passiert, wenn Du den Internetupload nicht konfigurierst und die Internetverbindung offen lsst? Mich wrde mal interessieren, welche Darstellung stimmt.

    Wenn das Abkoppeln vom Netz wirklich notwendig sein sollte, dann ist Photojojos Lsung ziemlich grob. Ich wrde mein komplettes LAN nicht vom Internet abkoppeln, nur weil meine Kamera ein paar Bilder auf den PC hochladen will. Wre bei mir auch viel zu aufwndig.

    Wenn es wirklich notwendig sein sollte (oder man es aus anderen Grnden so will), dann gibt es einen eleganteren Weg.
    1. Man ermittelt die MAC-Adresse der Eye-Fi-Karte.
    2. Im DHCP-Server (des Routers) weist man dieser MAC eine feste IP-Adresse zu.
    3. In der Firewall sperrt man die IP-Adresse (oder gleich die MAC, sofern mglich) fr den Zugriff auf das Internet.
    Dann kann Eye-Fi nicht „nach Hause telefonieren“, ohne dass man das LAN vom Internet trennen muss.

  4. Klingt sehr interessant, leider scheint es das nur SD-Karte zu geben, ich hatte im Kopf, dass es auch ne CF-Variante geben soll, das htte mich sehr interessiert.

  5. @Thomas
    >Schner Bericht ber die Inbetriebnahme. Wnsche Dir viel Erfolg und Spa mit Deinem Eye-Fi.

    Danke

    >Beim Artikel von Photojojo verstehe ich nicht, weshalb er den Router vom Internet trennt.

    Er mchte Eye-Fi so wie ich ohne Internet nutzen. Zb. machst Du ein Modeshooting oder so wie ich
    Sport und mchtest die Bilder nicht hochladen auf Flicker usw.

    Deswegen hat er sich berlegt wie man das am besten hinbekommen kann. EYE-Fi kann ja direkt auf den Rechner bertragen ohne das das erst auf den EYE-Fi geht. Der Trick an der ganzen Sache ist der das das halt auch dann geht wenn gar kein Internet zur Verfgung steht. Eye-Fi muss zum konfigurieren grundstzlich nach Hause telefonieren, warum das so sein muss ist klar damit der Eye-Fi server wei auf welche Fotoseiten der die Bilder schieben soll.

    >Um Eye-Fi den Zugriff auf das Internet zu verwehren? Damit er den Router rumschleppen kann?

    >Ich hatte die Darstellung bei Eye-Fi so
    >verstanden, dass es nicht ins Internet hochldt, wenn nur lokal auf dem PC gespeichert werden soll.

    >Hast Du mal ausprobiert, was passiert, wenn Du den Internetupload nicht konfigurierst und die
    >Internetverbindung offen lsst? Mich wrde mal interessieren, welche Darstellung stimmt.

    Geht halt beides mit oder ohne Internet solange halt die Webdienste nicht konfiguriert sind.
    Ich werde zb. nie zu Flicker usw hochladen

    >Wenn das Abkoppeln vom Netz wirklich notwendig sein sollte, dann ist Photojojos Lsung ziemlich grob.
    >Ich wrde mein komplettes LAN nicht vom Internet abkoppeln, nur weil meine Kamera ein paar Bilder auf
    >den PC hochladen will. Wre bei mir auch viel zu aufwndig.

    Brauch man ja auch nicht ich habe zwischenzeitlich mein Haus W-Lan auf die Karte konfiguriert genauso wie meinen Mini AP ohne Lan geht ber beide Wege.

    >Wenn es wirklich notwendig sein sollte (oder man es aus anderen Grnden so will), dann gibt es einen >eleganteren Weg.
    >1. Man ermittelt die MAC-Adresse der Eye-Fi-Karte.
    >2. Im DHCP-Server (des Routers) weist man dieser MAC eine feste IP-Adresse zu.
    >3. In der Firewall sperrt man die IP-Adresse (oder gleich die MAC, sofern mglich) fr den Zugriff
    >auf das Internet.
    >Dann kann Eye-Fi nicht „nach Hause telefonieren“, ohne dass man das LAN vom Internet trennen muss.

    Ist ja gar nicht notwendig. Da Eye-Fi die Bilder auch mit Internet auf den Heimischen Rechner spielt.

    Meine Idee ist es die EYE-FI Karte in eine Kamera zu tun die dann Irgendwo zb hinter ein Tor zustellen. Daneben kommt der Batterie betriebene AP und ein Fernauslser fr die Kamera. Da die Reichweite des AP deutlich grer ist als die der EYE-FI karte kommt der AP direkt neben die Kamera. Mit den Notebook baue ich via W-Lan eine Verbindung zum AP auf und lasse die Software laufen. Sobald ich mit dem Fernauslser ein Bild gemacht hat wird diese nun via AP direkt auf mein Notebook geschickt.Dadurch Spare ich mir das Geld fr die teueren W-Lan Transmitter von Canon bzw Nikon.

    Gru Jan

    @robo47

    Es gibt einen SD auf CF Adapter der gut funktionieren soll.

    Gru Jan

  6. Ich habe auch seit ein paar Tagen nun die Karte und habe alles mgliche versucht und getestet. Meine Erfahrung bezglich des Datentransfers ist, dass wenn die Verschlsselung des APs nicht so hoch ist – sprich also der AccessPoint offen ist oder nur WPA-Verschlsselung hat der Datentransfer wesentlich hher ist.

    Bei mir dauert die bertragung einer 3MB-Datei jetzt ca. 2-3 Sekunden…
    Was natrlich bezglich der Online-Analyse im Studio riesige Vorteile hat.

    Ansonsten ein sehr guter und ausfhrlicher Bericht.
    Gru Michael

  7. hallo

    was ich noch nicht verstehe da ich sie noch nicht habe ist

    reicht zur Übertragung eine mit wlan und umts ausgestatteter Rechner aus oder brauche ich zwingend einen AccessPoint????

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